Unsere Grundsätze

1. Demokratische Werte stärken:

Menschenwürde, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Pluralismus sind die Grundpfeiler unserer Demokratie. Diese Werte zu schützen, zu fördern und zu erhalten ist der Antrieb unserer Arbeit.

2. Kritisches Denken fördern:

Unser Projekt soll Menschen dazu befähigen, Informationen eigenständig zu hinterfragen und Quellen nach nachvollziehbaren, transparenten und wissenschaftlich fundierten Kriterien zu bewerten. Ziel ist es, Urteilsfähigkeit zu stärken, ohne selbst dogmatisch zu sein.

3. Überparteilichkeit wahren:

Das Projekt informiert faktenbasiert und unabhängig von parteipolitischen oder wirtschaftlichen Interessen.

4. Dialog und Differenzierung statt Polarisierung:

Wir fördern eine differenzierte Debattenkultur und würdigen die Mehrdimensionalität von Problemstellungen. Komplexe Fragen verlangen sorgfältige Analyse statt vorschneller Zuspitzung. Wir unterstützen eine faktenbasierte politische Auseinandersetzung und sind offen gegenüber unterschiedlichen Meinungen. Eine Ausgrenzung von Menschen allein aufgrund ihrer Position lehnen wir ab. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass Argumente, nach wissenschaftlichen Standards betrachtet, eine unterschiedliche Wertigkeit besitzen. Wir unterscheiden klar zwischen der Achtung der Person und der kritischen Bewertung ihrer Argumente.

5. Grenzen der Toleranz:

In einer offenen demokratischen Gesellschaft müssen verschiedene Meinungen, Lebensweisen und sonstige Facetten des Menschseins in größtmöglichem Maße toleriert werden. Gleichzeitig braucht eine Demokratie einen verbindlichen Rahmen und Institutionen, die ihre Mitglieder und insbesondere Minderheiten schützen. Bestrebungen, die darauf abzielen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung abzuschaffen, die Rechte und Freiheiten von Minderheiten oder politischen Gegnern zu beschneiden oder demokratische Institutionen zu delegitimieren, können nicht unbegrenzt toleriert werden, ohne die Existenz der Demokratie selbst zu gefährden. Legitime und notwendige Kritik an bestehenden Institutionen ist dabei klar von ihrer systematischen Unterminierung oder Abschaffung zu unterscheiden.

6.  Sich der eigenen Unzulänglichkeit bewusst sein:

Auch wenn es möglich ist, sich der Wirklichkeit und Problemstellungen durch wissenschaftliche Prozesse anzunähern, sind wir uns der Begrenztheit und Fehlbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnis bewusst. Fakten sind stets im Lichte des aktuellen Forschungsstandes zu bewerten. Wir wollen auch unsere Arbeit an diesem Projekt kontinuierlich nach diesen genannten Maßstäben ausrichten, reflektieren und – falls notwendig -korrigieren.